Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Jetzt verbünden! Werdet Teil des LaNeMo SH Gründungskollektivs.

Worum geht es?

In Schleswig-Holstein soll in diesem Jahr ein Landesnetzwerk für Migrant*innenorganisationen (MO) entstehen: LaNeMo SH. Alle Migrant*innenorganisationen, Vereine und Initiativen in Schleswig-Holstein sind herzlich eingeladen, den Gründungsprozess aktiv mitzugestalten. 

Wichtig: Bis Ende März 2026 soll das Gründungskollektiv für das Landesnetzwerk zusammenkommen – und ihr könnt Teil davon werden!

Warum ist es gerade jetzt so wichtig, dass wir ein Landesnetzwerk gründen?

Erstens: Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen deutlich, dass wir eine starke gemeinsame Stimme brauchen. Wir beobachten mit Sorge Verschärfungen in der Migrationspolitik, zunehmenden Rassismus und eine wachsende Unsicherheit für viele Organisationen. Gerade mit Blick auf die kommenden Jahre und die Landtagswahlen 2027 ist es wichtig, dass MO auf Landesebene gut vernetzt und sichtbar sind und ihre Perspektiven selbst vertreten können.

Zweitens: Weil ihr unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft leistet und diese wichtige Arbeit viel zu oft nicht gesehen oder unterstützt wird! Eure Vereine schaffen Räume der Zugehörigkeit, unterstützen Menschen in schwierigen Situationen und setzen sich täglich für Vielfalt und Teilhabe ein - und das in den meisten Fällen auf ehrenamtlicher Basis!

Was gibt uns Rückenwind?

Der Aufbau des Landesnetzwerks wird auch politisch und finanziell unterstützt. Das Land Schleswig-Holstein hat für das Jahr 2026 insgesamt 100.000 Euro für den Aufbau des Netzwerks im Haushaltsplan verankert. Das ist ein starkes Signal: Die Landespolitik erkennt die Bedeutung eines migrantischen Landesnetzwerks an und ist bereit, Verantwortung für dessen Aufbau zu übernehmen. Nach der Gründung stehen zusätzlich 30.000 Euro zur Verfügung, um auch einzelne Vereine in Schleswig-Holstein direkt zu fördern. Das bedeutet ihr erhaltet die Möglichkeit kleine Projekte umzusetzen, euch weiterzuentwickeln und sichtbar zu werden! Diese finanzielle Ausstattung ist mehr als nur ein Budgetposten. Sie ist Rückenwind für Professionalität, Nachhaltigkeit und echte Teilhabe. Jetzt kommt es darauf an, diese Chance strategisch zu nutzen und eine tragfähige, demokratische und solidarische Struktur aufzubauen!

Wie kann ein Landesnetzwerk etwas an dieser Situation ändern?

1. Perspektive von Migrant*innenorganisationen in die Landespolitik! Im Zusammenschluss als landesweites Netzwerk werden MO als ernstzunehmender Partner wahrgenommen – ähnlich wie andere große Verbände. Denn: Politik und Ministerien arbeiten eher mit festen, repräsentativen Ansprechpartner*innen. Gemeinsam haben unsere Anliegen viel mehr Gewicht! 

2. Rassismus bekämpfen! Gemeinsam können wir innerhalb der migrantischen Communities geschützte Räume (Safe Spaces) für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Stärkung schaffen. Menschen erleben: Ich bin nicht allein. Dieses Empowerment macht selbstbewusster – nach innen in der Community und nach außen gegenüber Politik und Gesellschaft. Ein Landesnetzwerk bietet außerdem eine Plattform für Bündnisse und Vernetzung landesweit – für eine starke Stimme gegen Rassismus im Land! 

3. Stärkung und Professionalisierung von Migrant*innenorganisationen! Die Vielfalt innerhalb migrantischer Communities ist groß – kulturell, sprachlich, religiös, politisch. Ein Netzwerk ermöglicht es, diese Diversität als Stärke zu nutzen. Praktische Unterstützung – etwa bei Vereinsrecht, Gemeinnützigkeit, Förderanträgen oder Veranstaltungsorganisation – kann nach dem Peer-to-Peer-Prinzip organisiert werden. Ein Landesnetzwerk steht für Solidarität statt Konkurrenz!

Und hier kommt ihr ins Spiel!

Schließt euch dem Gründungskollektiv an, das bis Ende März zusammenkommen soll. Wir freuen uns über jeden Verein und jede Initiative, die den Gründungsprozess aktiv mitgestalten will! Nur durch uns alle gemeinsam kann ein starkes, handlungsfähiges Landesnetzwerk entstehen. Füllt dafür einfach das nebenstehende Formular aus.

Als Teil des Gründungskollektivs nehmt ihr am ersten gemeinsamen Treffen aller migrantischen Vereine und Initiativen Ende März teil und bringt eure Perspektiven und Ideen ein. Danach könnt ihr euch – je nach Interesse und Kapazität – in Arbeitsgruppen einbringen, z.B. zu den Themen Entwicklung der Satzung, Öffentlichkeitsarbeit usw. Nachdem alles für die Gründung vorbereitet wurde, ist vor allem eure Teilnahme an der Gründungsversammlung wichtig! Entweder als Gründungsmitglieder oder auch als Kandidat*innen für den Vorstand. Eine kleine Road Map mit den wichtigsten Schritten im Gründungsprozess findet hier:

Sei dabei!