Am 06.11.2025 fand der Online-Workshop „Juristisches Handeln gegen Rassismus“ mit Dr. Julia Trinh, Referentin des Büros der Landesbeauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen und Ilka Quirling, Rechtsanwältin für Migrations- und Asylrecht statt.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden den Teilnehmenden zentrale rechtliche Interventionsmöglichkeiten (Öffentliches Recht, Zivilrecht, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)) zu verschiedenen Erscheinungsformen rassistischer Diskriminierung vermittelt. Dazu zählten u.a. rassistische Angriffe im digitalen Raum, Fälle von Racial Profiling sowie verbale oder strukturelle rassistische Diskriminierungen im Alltag. Zudem wurden praxisorientierte Methoden zur Sicherung von Beweismitteln vorgestellt wie z.B. die Dokumentation und das Zeugenmanagement.
Der Workshop hat die Komplexität rechtlicher Vorgänge, aber auch mögliche Handlungsspielräume jenseits des AGG aufgezeigt. Wir danken Dr. Julia Trinh und Ilka Quirling herzlich dafür, dass sie den Teilnehmenden nicht nur einen vertrauensvollen, machtsensiblen Raum zum (anonymisierten) Besprechen konkreter Fälle geschaffen, sondern auch fundierte Instrumente an die Hand gegeben haben, um sich gegen rassistische Diskriminierung zur Wehr zu setzen.
